Magazines

DAZED

    

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Printing Bliss

Destroyer #8 is printed and shipped and Karl, editor of this lovely fagzine, was kind enough to give a free Destroyer shirt to everyone who took part in our milkboys special (which has ended now) and added a “milkboys” comment to their order! <3

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Be my Destroyer!

Issue 8 of Destroyer will be out next week and if you didn’t order it yet you should right now! Why? ‘Because we love you, simple as that :) And ‘cause we do we won’t let you go without a neat milkboys special ;o) Just add “milkboys” and your shirt size (M, L or XL) as a comment to your order at I <3 Mags and with some luck you’ll win the ultra hot Destroyer shirt on top of your Destroyer! :D


[Model: Soja | Edit: Levi]

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Destroyer Feedback

Destroyer 08 ships February 10th and believe it or not, but I’m already outlining Destroyer 09. Since it will be published around May, hopefully, it will mark the 3 years anniversary of Destroyer – the premier issue was published in May 2006.

To celebrate, I want to publish your thoughts on Destroyer in the next issue. Let me know what you think was best and worst over the years. Tell me how you think the magazine has evolved and what’s in it for you. Maybe you have some real-life encounter involving Destroyer to share, or … well, I don’t know – surprise me!

E-mail your feedback to [email protected] with the word “feedback” in the subject line. Also let me know if you want to sign your letter with a pseudonym.

A selection of letters will be published in D9, and maybe in subsequent issues too. If your letter gets published, you will get the magazine for free, so include a shipping address if you want that.

Now – I’m looking forward to hearing from you!

Karl, Editor of Destroyer

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destroyer.pdf

I heard from many people that they would love to read Destroyer but don’t want other people to see it laying next to their bed or causing attention at postal inspections in surveillance states like the USA. Your prayer was heard :) Issue 6 of Destroyer (more issues will follow hopefully) is available as a digital version in PDF format  at I Love Mags. Head over there for more details. Destroyer is more an art project that you should hold in your hands rather than reading it at your PC but this should be a good alternative for people who have to deal with ephebophobia (hey, I just made up this word lol) all over the world.

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Bravo Boys

Bravo, Germanys most popular teen magazine, features an interview with a boy and a girl about their hopes, sex & love in every issue – alongside with a photo. Do you have more of them? Mail me and I’ll publish them here.

    

    

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Destroyer 7!

The new issue of Destroyer will be out next Wednesday and contains some stuff you shouldn’t miss! There is an extensive interview with Bernard Alapetite, a column by our dear friend, artist Sidney Smith and an article about milkboys! :o )
Click on the cover for a preview:

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Destroyer vs. Koinos

In einer Zeit, in der sich die Print-Branche immer weiter spezialisiert, in der es kein noch so groteskes Thema gibt, zu welchem sich nicht in jeder Bahnhofsbuchhandlung diverse Magazine finden, in der man nur mit Mühe den Überblick behalten kann über die immer zahlreicher erscheinenden Magazine über das schwule Leben inklusive aller seiner Spielarten ist es doch erstaunlich, dass es kaum Publikationen gibt, die sich mit jungen Schwulen beschäftigen. Sei es jetzt aus Sicht der “Betroffenen” – also der sich gerade auf dem chaotischen Selbstfindungstrip der Pubertät befindlichen Teenager, die gerade entdecken, dass sie mit dem heteronormen Weltbild ihrer Umwelt nichts anfangen können – oder aus Sicht derer, die sich mit der durch den schwulen Mainstream geprägten Sicht der Dinge, dass jede Altersgruppe unter sich bleiben sollte, nichts anfangen können oder wollen, die sich also zu Jungen hingezogen fühlen, die noch nicht zu stereotypen Robotern unserer Gesellschaft und ihrer Normen geworden sind.

Umso interessanter dürfte es sein, die beiden einzigen halbwegs bekannten Magazine, die sich mit besagter Materie auseinandersetzen mal genauer zu betrachten und zu sehen, wo ihre geistigen Wurzeln liegen, wo sie sich unterscheiden und wo ergänzen. Im Einzelnen sind dies das in Prag ansässige Destroyer Journal und das in Amsterdam herausgegebene Koinos Magazin. Für den expliziten Vergleich dienen hierbei die gerade erschienene 6. Ausgabe des Destroyer sowie die Ausgaben 55 und 56 von Koinos (die mir von der Koinos-Redaktion freundlicherweise für diesen Zweck zur Verfügung gestellt wurden).

 Destroyer              Koinos

Geschichte

Di erste Ausgabe des Destroyer erblickte im Mai 2006 das Licht der Welt. Seitdem erschien Destroyer zunächst vierteljährlich, mittlerweile halbjährlich. Der Man hinter Destroyer ist Karl Andersson, ein Journalist aus Schweden der in seinem Heimatland eine gewisse Prominenz durch seinen Posten als Chefredakteur von Schwedens erstem schwulen Hochglanzmagazin Straight erlangte. Außerdem war er Mitarbeiter der größten schwedischen Tageszeitung  (dem Aftonbladet) und Skandinaviens größtem Männermagazin (Slitz) bevor er mit Destroyer ein Magazin gründete, das sich dem im Printbereich offensichtlich unterrepräsentierten Thema der Ephebophilie widmen sollte. Der “Untertitel” des Magazins sagt eigentlich alles, was man über den Inhalt wissen muss: Journal of Apollonian Beauty and Dionysian Homosexuality. Kostenpunkt: € 10.

Das Koinos Magazin erscheint vierteljährlich und ist mittlerweile bei Ausgabe 56 angekommen und damit meines Wissens nach die langlebigste Publikation dieser Art. Herausgeber ist die Amikejo Stiftung in Amsterdam, die Hauptverantwortlichen für das Magazin sind B. Ferguson, R . Wildeboer und B. den Hertog. Koinos kostet innerhalb Europas € 13,75 und international € 18,50 je Ausgabe.

 

Selbstverständnis

Auf den ersten Blick setzen sich beide Magazine mit dem selben Thema auseinander. Bei genauerer Betrachtung wird man jedoch schnell feststellen, dass es in der Zielstellung und der Herangehensweise essenzielle Unterschiede gibt.

In der Selbstbeschreibung von Koinos liest man etwa folgendes: “Koinos möchte auf nuancierte Weise für eine Gesellschaft plädieren, in der Jungen in dieser Lebensphase geschätzt werden und in der sie ungehindert von Vorurteilen die Möglichkeit haben, intime Beziehungen und sexuelle Kontakte mit anderen Menschen, auch mit Erwachsenen, auf der Grundlage gegenseitigen Respekts zu erleben.” Dieser Einsatz für sexuelle Selbstbestimmung mit einem Fokus auf die Beziehungen zwischen Jugendlichen und Erwachsenen steht in einer langen Tradition, deren bekanntestes und nicht minder kontroverses Beispiel der US-amerikanische Verein NAMBLA sein dürfte. NAMBLA kämpft für das Recht Pädophiler auch intime Beziehungen zu Kindern aufzubauen und zu pflegen. Ein Begehr dem viele skeptisch gegenüberstehen, da sie befürchten, dass Kinder hier für die Bedürfnisse Erwachsener ausgenutzt werden und seelischen Schaden davon tragen könnten. Koinos überträgt diese Forderung auf die Beziehungen zwischen Jugendlichen und Erwachsenen. Das mag strafrechtlich weniger relevant sein, da Jugendliche ab 14 noch (!) relative Freiheit bei der Wahl ihrer Partner haben aber gesellschaftlich ist dieses Thema kaum weniger tabuisiert als Pädophilie. Interessanterweise ist es gerade die seit Jahrzehnten für Freiheit und Selbstbestimmung kämpfende Schwulenbewegung, die sich besonders hervortut, wenn es darum geht sich möglichst radikal von jeder Form und Erscheinung der Ephebophilie in den eigenen Reihen zu distanzieren. Von Toleranz fehlt plötzlich jede Spur sobald es jemand wagt sich abseits der ausgetretenen Pfade des schwulen Mainstream zu bewegen.

Der Destroyer verfolgt eine andere Ideologie. Das Ziel ist hier weniger die Enttabuisierung des Verhältnisses Zwischen Mann und Junge sondern vielmehr die Wiederentdeckung des Jungen als Objekt der Begierde. Diese Begierde muss hier nicht zwangsläufig sexueller Natur sein, im Gegenteil, es geht eher um eine künstlerische Annäherung, darum die objektive wie auch die subjektive Schönheit des Jungen wieder in ein Licht zu rücken, dass nicht so schmutzig-schummrig vor sich hin schimmert wie in den letzten Dekaden sondern hell erstrahlt wie in Zeiten, als Künstler, Dichter und Philosophen offen vom Reiz und der Anmut eines Jungen in der Adoleszenz schwärmen konnten ohne sich dabei verdächtig zu machen ein perverser Triebtäter zu sein. Karl geht dabei sogar soweit zu behaupten, dass ein etwaiges sexuelles Verhältnis zu einem Jungen seine Schönheit zerstört. Er folgt damit der Argumentation von Camille Paglia, dass ein Objekt seine Magie und Göttlichkeit die der Schönheit inne wohnt verliert, sobald man direkt mit ihm interagiert, profan gesagt, sobald man es fickt – auf welche Art und Weise das auch immer geschehen mag ;)

 

En Détail

Koinos erscheint zweisprachig auf Englisch und Deutsch. Böse Zungen würden jetzt behaupten, dies sei dem Alter und der mit diesem einhergehenden geringen Englischkenntnisse des durchschnittlichen Konsumenten geschuldet aber ich finde das Zwei-Sprachen-Konzept ganz unabhängig von seiner wie auch immer gearteten Intention ziemlich interessant. Thematisch wird in jeder Ausgabe ein Schwerpunkt gelegt, mal Sachthemen mal literarische mit Gastbeiträgen bekannter und unbekannter Autoren. Bei den beiden mir vorliegenden Ausgaben waren das etwa: Ein kurze Geschichte der Päderastie (Ausgabe 55) und Jugenderinnerungen (Ausgabe 56). Leider werden die Sachthemen, soweit ich das beurteilen kann, nur oberflächlich behandelt. Etwas mehr Tiefgang und Umfang wäre hier gern gesehen liebe Redaktion ;) Einen nicht unerheblichen Teil machen ganzseitige Photos aus, die zwischen üblem Kitsch und künstlerischem Anspruch schwanken.

Koinos 

 

Destroyer erscheint komplett auf Englisch und ist gewissermaßen ein Produkt schwul-avantgardistischer Popkultur. Thematisch breit gefächert von Kunst, über Filme bis hin zu Kulturphilosophie und Jugendgewalt versammelt sich hier alles was irgendwie mit griechischen Idealen oder pubertären Monstern zu tun hat. Schwerpunkt sind dabei meist Interviews mit Künstlern, Autoren und mitunter auch den Jungs selbst. Die Aufmachung spielt dabei bewusst mit Elementen großer Männer- und Hochglanzmagazine. Destroyer ist bunt, laut und selbstbewusst – als hätte nie ein Tabu über uns geschwebt.

Destroyer   Destroyer

 

Fazit

Beide kämpfen also für eine neue Sicht der Dinge, für eine Neuordnung der Werte. Doch sowie in der Wahl der Mittel als auch in der Zielstellung unterscheiden sie sich. Und so unterscheiden sich auch die Zielgruppen. Während Koinos hauptsächlich Erwachsene anspricht die Jungen lieben und dabei auch in der Tradition pädophiler Kultur steht ist Destroyer eher ein – wenn auch extravagantes – Kunstmagazin, das (und das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen) auch von vielen Jugendlichen gelesen wird, die eigentlich selbst das objet d’art des Magazins sind.

Destroyer mag milkboys ideologisch näher stehen aber wichtig sind beide Magazine. Schon allein um der Welt zu zeigen, dass es mehr gibt, als die am Altar des Konsum opfernde, asexuelle Modeschwuchtel die die Heteros so gern aus uns machen würden.

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Destroyer

Destroyer!

destroyeryournal.com, the website of the best gay mag ever released is back in it’s full glory!

In case you didn’t already done - visit it now! :o )

Destroyer Cover Shot

[Thanks for the link, Karl and thanks for the hint, Rimmer ^^ ]

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